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Deutsch­land

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CSU

Wende im Machtkampf

Markus Söder soll zur Ämtertrennung bereit sein.

In den Streit um die Nach­fol­ge von Horst See­ho­fer kommt Be­we­gung: Der baye­ri­sche Fi­nanz­mi­nis­ter Mar­kus Sö­der sei zu ei­ner Ämt­er­tren­nung be­reit, heißt es in der CSU. „Wenn er Mi­nis­ter­prä­si­dent wer­den kann, ver­zich­tet Mar­kus zur Not auch auf den Par­tei­vor­sitz“, sagt ein Ver­trau­ter. Re­gie­rungs­chef in Bay­ern sei aus CSU-Sicht oh­ne­hin das wich­ti­ge­re Amt. Auch Sö­ders Geg­ner in der Par­tei­spit­ze wie Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Ilse Ai­gner oder der stell­ver­tre­ten­de Par­tei­chef Man­fred We­ber hal­ten die­ses Mo­dell für denk­bar. Den bei­den wer­den Am­bi­tio­nen auf den CSU-Vor­sitz nach­ge­sagt. Ein wei­te­rer An­wär­ter wäre CSU-Lan­des­grup­pen­chef Alex­an­der Do­brindt, der wie Ai­gner aus dem mit­glie­der­stärks­ten Be­zirk Ober­bay­ern kommt. Sö­der gilt als aus­sichts­reichs­ter Nach­fol­ger, falls Horst See­ho­fer sein Amt als Mi­nis­ter­prä­si­dent nie­der­legt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 46/2017.