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Jan Fleisch­hau­er Der schwar­ze Ka­nal

Begna­dete Ver­käufer

Man kann zur­zeit viel dar­über le­sen, wie die rus­si­sche Re­gie­rung Ein­fluss auf die ame­ri­ka­ni­sche Wahl ge­nom­men hat. Ein wich­ti­ges Ein­falls­tor für die Pro­pa­gan­da scheint Face­book ge­we­sen zu sein. 126 Mil­lio­nen Nut­zer sol­len Tex­te er­hal­ten ha­ben, die der Kreml lan­ciert hat­te, um Do­nald Trump den Weg ins Wei­ße Haus zu eb­nen. Ich glau­be zwar nicht, dass die Stahl­ko­cher in Penn­syl­va­nia Face­book brauch­ten, um ihr Herz für Trump zu ent­de­cken. Aber die Sa­che ist trotz­dem ziem­lich pein­lich für ein Un­ter­neh­men, des­sen Vor­sit­zen­der nach der Wahl ge­sagt hat­te, dass es eine „irre Idee“ sei an­zu­neh­men, frem­de Mäch­te könn­ten es für ihre Zwe­cke miss­brau­chen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 46/2017.