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USA

Sein Spielplatz

Vor einem Jahr wurde Donald Trump zum Präsidenten gewählt. Seither leidet er unter Washington, und Washington leidet unter Trump. Erkundung einer Stadt in permanenter Aufregung.
Von Christoph Scheuermann

Ka­pi­tol in Wa­shing­ton Eine Stadt wie für Rie­sen ge­baut

Washing­ton ist kein Ort der De­mut und Be­schei­den­heit, ei­gent­lich passt Do­nald Trump ganz gut hier­her. Es ist die Stadt der gi­gan­ti­schen Egos und Spe­sen­be­le­ge, der Po­li­zei­es­kor­ten und ge­pan­zer­ten Li­mou­si­nen, im­mer geht es um Sta­tus und um Macht, auch abends auf Par­tys. Die Stadt for­dert ihre Be­woh­ner her­aus, sie zieht die Ehr­gei­zi­gen an, und das hat nicht nur Gu­tes, wie man sieht. Gro­ßes ent­steht aus ihr, Ge­wal­ti­ges, oft Ge­walt­tä­ti­ges, seit Ge­or­ge Wa­shing­ton vor gut zwei Jahr­hun­der­ten das Herz ei­ner jun­gen De­mo­kra­tie in ei­nen von Stech­mü­cken ge­plag­ten Sumpf hin­ein­pflanz­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 45/2017.