Statisten für Touristen

Entwicklungshilfe Mit deutschem Geld wird im Kongo ein Nationalpark gesichert. Obwohl dort die Ureinwohner vertrieben wurden und die Anzahl der Gorillas sinkt, fließt das Geld weiter.

Go­ril­la im Ka­hu­zi-Bié­ga-Na­tio­nal­park: Wie weit darf grü­ner Ko­lo­nia­lis­mus ge­hen?

Am Mor­gen des 26. Au­gust wur­de Chris­ti­an Na­ku­li­re er­schos­sen. Mit sei­nem Va­ter war er im Ka­hu­zi-Bié­ga-Na­tio­nal­park im Os­ten des Kon­go un­ter­wegs. Sie such­ten Pflan­zen, um den Durch­fall sei­nes klei­nen Bru­ders zu be­han­deln. Ein Trupp von kon­go­le­si­schen „Öko-Ran­gern“ er­öff­ne­te das Feu­er auf die bei­den Män­ner vom Stamm der Bat­wa, ei­nes Pyg­mä­en­vol­kes. Na­ku­li­re war 17 Jah­re alt, als er starb.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 44/2017.