Männer

Debatte Sexismus ist ein starkes Wort. Man sollte es wohldosiert einsetzen, sonst verliert es seinen Schrecken.
Von Jochen-Martin Gutsch

Vor ein paar Ta­gen las ich in der Zei­tung ei­nen Kom­men­tar von Sher­min Lang­hoff, das ist die In­ten­dan­tin des Ber­li­ner Ma­xim-Gor­ki-Thea­ters. Es ging um Se­xis­mus. Lang­hoff schrieb un­ter an­de­rem: »Frau­en sind nicht si­cher, nicht im Thea­ter, nicht im Film, nicht an an­de­ren Ar­beits­plät­zen, nicht auf der Stra­ße und nicht ein­mal zu Hau­se.« Spä­ter hör­te ich noch ein In­ter­view mit Ste­fa­nie Lo­haus, sie ist Mit­her­aus­ge­be­rin des fe­mi­nis­ti­schen »Mis­sy Ma­ga­zins«. Lo­haus sag­te, »so­wohl dum­me Sprü­che und Be­läs­ti­gun­gen als auch se­xua­li­sier­te Ge­walt« sei­en Teil ei­ner »Ver­ge­wal­ti­gungs­kul­tur«.

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