Verrat in Pullach

Zeitgeschichte BND-Gründer Reinhard Gehlen fürchtete, bei einem Angriff Moskaus den sowjetischen Truppen in die Hände zu fallen. Um sich zu retten, war er zu fast allem bereit.

Ge­heim­dienst­chef Geh­len in Zü­rich Ende der Vier­zi­ger­jah­re
»Was ge­schieht im Kriegs­fall?«

Das Klub­haus der »Or­ga­ni­sa­ti­on Geh­len« in Pul­lach bei Mün­chen, des Vor­läu­fers des Bun­des­nach­rich­ten­diens­tes (BND), war ein Ort der Ent­span­nung und Be­sinn­lich­keit. Im Ge­mein­schafts­raum schwof­ten die Spio­ne nach Fei­er­abend, schau­ten neue Hol­ly­wood­fil­me oder be­te­ten mit­ein­an­der. Sonn­tags hielt ein Agent, ein stu­dier­ter Theo­lo­ge, ei­nen Got­tes­dienst ab. Neu­gie­ri­ge Bli­cke muss­ten die Ge­hei­men nicht fürch­ten. US-ame­ri­ka­ni­sche Sol­da­ten be­wach­ten das idyl­lisch ge­le­ge­ne Are­al ober­halb der Isar.

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