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So­ma­lia

Warlord City

Die Reichen essen Hummer, die Terroristen machen Geld, der Tod ist eine Autobombe entfernt. Das ist Mogadischu, eine Stadt, die vom Krieg lebt.
Von Fritz Schaap und Christian Werner (Fotos)

Coun­try-Club-Be­trei­be­rin Mo­a­lin: „Die So­ma­lis ha­ben im Krieg viel ver­lo­ren, vor al­lem ihre See­le“

Als der Krieg in den Coun­try Club von Mo­ga­di­schu kam, wa­ren die ers­ten Gän­ge ge­ra­de ser­viert wor­den. 50 Gäs­te, Ge­schäf­te­ma­cher und Re­gie­rungs­leu­te, sa­ßen an lan­gen Ta­feln, auf den Ti­schen stan­den Schüs­seln vol­ler Ka­melein­topf, Zick­lein, Hum­mer, Schwert­fisch. Dann de­to­nier­te ein Trans­por­ter vor dem Tor, ge­füllt mit Spreng­stoff, die Ex­plo­si­on pul­ve­ri­sier­te Tei­le der Schutz­mau­er, feg­te das obers­te Stock­werk von der Vil­la und zer­stör­te ihre gan­ze Vor­der­sei­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 43/2017.