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Kin­des­miss­brauch

Verräte­rische Steckdosen

Mit neuen Fahndungsmethoden jagen Polizisten in sozialen Netzwerken nach Tätern – ohne die Opfer zeigen zu müssen.

Web­site von Kin­der­por­no­gra­fie-Fo­rum: Hilf­rei­che Al­go­rith­men

Der Mu­schel­vor­hang ne­ben dem Dop­pel­bett ver­rät eine Lage am Meer, eben­so der ge­rahm­te See­stern über den Kopf­kis­sen. Un­ter­halb der Nacht­tisch­lam­pe ist eine Steck­do­se vom Typ G zu se­hen – in we­ni­ger als 30 Staa­ten wird die­se ver­wen­det. Die In­nen­ein­rich­tung deu­tet auf ein Ho­tel hin, das we­ni­ger als vier Ster­ne hat. Mit die­ser akri­bi­schen Re­cher­che nur an­hand ei­nes Ho­tel­zim­mer­fo­tos lan­de­te ein Twit­ter-Nut­zer beim Tat­ort: ei­nem Ho­tel auf der In­sel Mau­ri­ti­us im In­di­schen Oze­an. Die Ho­tel­fo­tos aus dem In­ter­net pass­ten zum Ori­gi­nal­bild: Hier wur­de ein Kind miss­braucht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 42/2017.