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Wis­sen­schaft

In der Schlinge

Es sieht bi­zarr und schmerz­haft aus, was dem Töl­pel im Ge­fie­der hängt, aber er hat wohl noch Glück ge­habt. Wie die Or­ga­ni­sa­ti­on Bird­Life In­ter­na­tio­nal schätzt, kom­men je­des Jahr al­lein in eu­ro­päi­schen Ge­wäs­sern etwa 200 000 See­vö­gel ums Le­ben, weil sie sich in Fi­scher­net­zen ver­hed­dern. Oft wird den Tie­ren zum Ver­häng­nis, dass sie nach den Kö­dern tau­chen, die an den meist schwer zu er­ken­nen­den Ny­lon­schnü­ren be­fes­tigt sind. Die Vo­gel­schüt­zer schla­gen nun vor, die Net­ze mit Flat­ter­bän­dern bes­ser sicht­bar zu ma­chen oder häu­fi­ger nachts zu fi­schen: Dann sind See­vö­gel we­ni­ger ak­tiv.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 41/2017.