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Sze­ne aus „Ba­by­lon Ber­lin": Mo­loch vol­ler Le­bens­lust und Le­bens­ge­fahr

Se­ri­en

Das große Zittern

„Babylon Berlin“ zeigt dem Zuschauer ein Sittenbild der Weimarer Republik und erzählt von einer zerrissenen Nation.

Ein Ber­li­ner Nacht­klub, auf der Büh­ne eine rus­si­sche Sän­ge­rin, ge­klei­det wie ein Mann. Wäh­rend sie da­von singt, dass al­les zu Asche und Staub wer­de, wo­gen die Men­schen zu ih­ren Fü­ßen, aus­ge­las­sen trei­ben sie den kom­men­den Tag vor sich her. Plötz­lich hört die Mu­sik auf, alle er­star­ren. Ein ir­rea­ler Mo­ment, fieb­ri­ge Zeit, schock­ge­fro­ren. Für ei­nen Au­gen­blick kann der Zu­schau­er die Fi­gu­ren der Se­rie „Ba­by­lon Ber­lin“, die im Tem­po der Zwan­zi­ger­jah­re kaum Zeit zum At­men fin­den, in Ruhe be­trach­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 41/2017.