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Über­le­ben

Majis Liste

Sie schlafen im Schlamm, sie trinken verseuchtes Wasser, sie haben keine Heimat mehr: 500 000 Rohingya, brutal aus Burma vertrieben, leben jetzt in Lagern in Bangladesch. Einer von ihnen hat den Auftrag, Ordnung ins Chaos zu bringen.
Von Takis Würger

Flücht­ling Maji: Er hat­te ei­nen Gur­ken­la­den, in sei­nen Re­ga­len gab es auch Was­ser­me­lo­nen und par­fü­mier­te Ge­sichts­milch

Im Dschun­gel von Ban­gla­desch, in ei­nem La­ger aus Pla­nen und Bam­bus­ver­schlä­gen, an ei­nem Ort im Schlamm, der kein Ge­setz kennt und kei­nen Na­men trägt, der nach Ex­kre­men­ten stinkt, um­ge­ben von Hun­dert­tau­sen­den ge­flüch­te­ten Ro­hin­gya, sitzt ein ehe­ma­li­ger Gur­ken­händ­ler auf dem Lehm­bo­den und be­trach­tet eine hand­ge­schrie­be­ne Lis­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 41/2017.