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Zeit­ge­schich­te

Gnadenstoß für die KPD

Das Bundesverfassungsgericht brauchte Jahre, ehe es die Kommunistische Partei verbot. Hatten die Richter wirklich Skrupel? Ein Historiker zeichnet ein anderes Bild.

CDU-Mann Ade­nau­er (r.) mit Bun­des­prä­si­dent Theo­dor Heuss (l.) und Ver­fas­sungs­ge­richts­prä­si­dent Her­mann Höp­ker Asch­off bei der Er­öff­nung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts in Karls­ru­he 1951

Kon­rad Ade­nau­er, Grün­dungs­kanz­ler der Re­pu­blik, hielt nie viel vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt: zu links, zu selbst­be­wusst, zu wi­der­bors­tig. Er warf ihm „Rechts­bruch“ vor und be­schimpf­te es als „Dik­ta­tor Deutsch­lands“.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 41/2017.