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Flucht

„Schwer erträgliche Umstände“

Eine Frau aus Eritrea, nach schlimmen Erlebnissen angekommen in Deutschland, lässt ihr Neugeborenes sterben. Ein Gericht musste nun über eine Täterin urteilen, die selbst Opfer war.

An­ge­klag­te G., Ver­tei­di­ge­rin

Als Ro­zi­na G. sich end­lich der Frei­heit nä­hert, will sie ster­ben. Sie ist im Mit­tel­meer in ei­nem Holz­boot ein­ge­quetscht, um sie her­um mehr als 600 wei­te­re Flücht­lin­ge. Ein Über­le­bens­kampf. Es wird ge­drän­gelt, ge­tre­ten, ge­schubst. Ei­ni­ge Men­schen ge­hen über Bord. Ro­zi­na G. hört, wie sie um Hil­fe schrei­en; sie sieht, wie sie er­trin­ken.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 41/2017.