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Straf­jus­tiz

Mit 300 Fragen gegen die Wand

Enttäuschung, Misstrauen, zu viel Ungeklärtes – nach vier Jahren NSU-Prozess ziehen die Familien der Toten eine bittere Bilanz.
Von Beate Lakotta

Op­fer­toch­ter Ku­başık, Mahn­mal in Dort­mund: „Mit die­ser Si­tua­ti­on kann ich nicht le­ben“

In Dort­mund steht, gleich hin­ter dem Bahn­hof, ein Mahn­mal, ein Strahl aus dunk­lem Ba­salt: „Neo­na­zis­ti­sche Ver­bre­cher ha­ben zwi­schen 2000 und 2007 zehn Men­schen in sie­ben deut­schen Städ­ten er­mor­det“ ist dar­auf zu le­sen. „Neun Mit­bür­ger, die mit ih­ren Fa­mi­li­en in Deutsch­land eine neue Hei­mat fan­den, und eine Po­li­zis­tin.“ Da­ne­ben zehn Na­men, zehn To­des­da­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 41/2017.