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Frank­reich

„Was sind schon 12,6 Prozent?“

Florian Philippot, 35, ehemaliger Chefstratege des Front National, über den Wahlerfolg der AfD und seine Entscheidung, die Partei Marine Le Pens zu verlassen

„Les Pa­trio­tes“-Grün­der Phil­ip­pot: „Die Fran­zo­sen müs­sen ver­ste­hen, dass sie be­lo­gen wer­den“

Phil­ip­pot sitzt in sei­ner Stamm­bras­se­rie im 6. Ar­ron­dis­se­ment von Pa­ris un­weit sei­ner Woh­nung. Vor zwei Jah­ren sprach er mit dem SPIEGEL schon ein­mal an dem­sel­ben Tisch. Aber da­mals war al­les an­ders: Phil­ip­pot schwärm­te in den höchs­ten Tö­nen von Ma­ri­ne Le Pen, der Vor­sit­zen­den des Front Na­tio­nal (FN). Und um­ge­kehrt, Le Pen be­stä­tig­te die enge Be­zie­hung zu ih­rem Vize: Wenn sie ei­nen Satz an­fan­ge, dann er­gän­ze Phil­ip­pot den Rest, füh­re ihre Ge­dan­ken zu Ende. Mit den Kom­pli­men­ten ist es jetzt vor­bei, ver­gan­ge­ne Wo­che hat Phil­ip­pot nach ei­nem Zer­würf­nis mit Le Pen die Par­tei ver­las­sen. Sechs Jah­re lang war der Ab­sol­vent der Eli­te­uni­ver­si­tät Ena Mit­glied des Front Na­tio­nal. Phil­ip­pot trug ent­schei­dend dazu bei, die Par­tei zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren und neue Wäh­ler­grup­pen zu er­schlie­ßen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 40/2017.