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Af­fä­ren

Auf der falschen Seite

Luis Moreno Ocampo hat das Weltstrafgericht geprägt, er ist eine moralische Instanz. Interne Dokumente zeigen: Er ließ sich instrumentalisieren und von einem libyschen Milliardär bezahlen – um ihn vor Ermittlungen zu schützen.

Star­ju­rist Ocam­po: Die Rol­le sei­nes Le­bens

Ein schwarz glän­zen­der Ta­lar lag auf sei­nen Schul­tern, als Luis Mo­re­no Ocam­po im Frie­dens­pa­last von Den Haag den Eid als ers­ter Chef­an­klä­ger des In­ter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hofs ab­leg­te. Er sah gut aus, ent­schlos­sen und welt­ge­wandt, wie ein Ge­or­ge Cloo­ney in der Rol­le ei­nes Rechts­pro­fes­sors, als er am 16. Juni 2003 die Hand er­hob und fei­er­lich schwor, „auf eh­ren­wer­te Wei­se mei­ne Pflich­ten aus­zu­üben und mei­ne Macht als Chef­an­klä­ger nie­mals zu miss­brau­chen“.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 40/2017.