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Zeit­ge­schich­te

Ein halbes Okka Asche

Ein bewegendes, bedrückendes Dokument ist erstmals lesbar: die Aufzeichnungen eines Häftlings, der in Auschwitz zum Sonderkommando gehörte.

Schuhe ermordeter Juden in Auschwitz DANIEL ROSENTHAL / LAIF

Die Ar­beit im Son­der­kom­man­do Ausch­witz ge­hört zum Schlimms­ten, was Men­schen je ein­an­der an­ge­tan ha­ben. Die SS zwang jü­di­sche Häft­lin­ge, an­de­ren Ju­den da­bei zu hel­fen, vor den Gas­kam­mern ihre Klei­dung ab­zu­neh­men. Die Mit­glie­der des Son­der­kom­man­dos muss­ten den To­ten dann die Gold­zäh­ne her­aus­bre­chen und die Haa­re ab­ra­sie­ren, die zu Garn ver­ar­bei­tet wur­den. An­schlie­ßend wa­ren die Lei­chen in Mas­sen­grä­bern zu be­er­di­gen oder, ab 1942, in Kre­ma­to­ri­en zu ver­bren­nen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 40/2017.