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Kom­men­tar

Lind­ners Kohle

Der Klimawandel ist im Wahlkampf kaum ein Thema. Warum eigentlich?

von Philip Bethge

Trump-Has­ser durf­ten in den ver­gan­ge­nen Wo­chen froh­lo­cken: Die Wir­bel­stür­me „Har­vey“ und „Irma“ tob­ten über Te­xas und Flo­ri­da und zeig­ten dem Kli­ma­wan­del­leug­ner im Wei­ßen Haus, was an Sint­flu­ten droht, wenn das Meer wär­mer wird. Da hast du's, Lump!, möch­te man ru­fen. Doch halt! Sind wir hier in Deutsch­land ei­nen Deut bes­ser? Die größ­te glo­ba­le Ge­fahr wird im Wahl­kampf zwar nicht ge­leug­net, aber bei­na­he voll­stän­dig aus­ge­blen­det. Schein­bar un­be­irrt hält die Bun­des­re­gie­rung an der kli­ma­schäd­li­chen Koh­le­ver­stro­mung und an Ver­bren­nungs­mo­to­ren fest. Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel ging so weit, den Die­sel­mo­tor als Kli­ma­schutz­in­stru­ment zu lo­ben, wäh­rend Chi­na, In­di­en, Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich be­reits das Ende des Ver­bren­nungs­mo­tors an­pei­len.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 38/2017.