Was heißt Titten auf Englisch?

Berufe Und wohin führt es, wenn Schüler ihre Lehrer schlagen, auf den Tisch onanieren oder im Klassenraum zusammenbrechen? Jeder dritte deutsche Lehrer fühlt sich ausgebrannt. Begegnungen mit einem kranken Berufsstand.
Von Hauke Goos und Maik Großekathöfer

In ei­nem Se­mi­nar­raum der psy­cho­so­ma­ti­schen Kli­nik in Bad Bramstedt sit­zen elf Frau­en und zwei Män­ner in ei­nem Stuhl­kreis, vorn ein Tisch mit Kaf­fee und Kek­sen, eine Pinn­wand, ein Flip­chart, ein Kar­ton mit bun­ten Kar­ten und Filz­stif­ten. Alle, die hier sit­zen, sind Leh­rer. Drau­ßen ist Som­mer, der Schul­be­ginn kommt mit je­dem Tag nä­her. Die Run­de trifft sich zu ih­rer letz­ten Sit­zung, der Kurs, den sie dann be­en­det ha­ben wird, heißt »Agil«, eine Ab­kür­zung für »Ar­beit und Ge­sund­heit im Leh­rer­be­ruf«. Da­hin­ter steckt eine The­ra­pie, ent­wi­ckelt für Leh­rer, die ent­we­der schon un­ter Burn-out lei­den oder die, wie in die­sem Fall, be­fürch­ten, ei­nen Burn-out zu be­kom­men.

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