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Briefe

Fliegen boxen besser

Nr. 36/2017 Aufwachen! Der Kampf ums Kanzleramt: Worum es geht. Wer es kann.

„Ihr Ti­tel­bild bringt es auf den Punkt: Da­vid ge­gen Go­li­ath – nur dies­mal ohne jede Chan­ce für Da­vid.“

„Frauen, wählt Frauen!“

Nr. 35/2017 Der Frauenanteil wird im nächsten Bundestag noch weiter sinken

Dass der Frau­en­an­teil im Bun­des­tag nicht hö­her ist, liegt auch an uns Frau­en. Wür­de Deutsch­land nach dem Mot­to „Frau­en, wählt Frau­en!“ vo­tie­ren, sähe es in der Po­li­tik ganz an­ders aus. Im­mer­hin ist über die Hälf­te der wahl­be­rech­tig­ten Be­völ­ke­rung weib­lich. Lei­der habe ich den Ver­dacht, dass vie­le Frau­en nach wie vor Män­nern mehr zu­trau­en als ih­ren Ge­schlechts­ge­nos­sin­nen, so­dass sich so schnell nichts än­dern wird.

Da lacht die Industrie

Nr. 35/2017 Leitartikel: Wie die CSU die Zukunft des Landes gefährdet

Eine äu­ßerst tref­fen­de Es­senz der Per­so­na­lie Do­brindt – es gibt es also doch, das „be­din­gungs­lo­se Grund­ein­kom­men“. Ali­men­tier­te In­suf­fi­zi­enz in den höchs­ten Eta­gen. Wen wun­dert da noch die läh­men­de Po­li­tik­ver­dros­sen­heit.

Mut ist nötig

Nr. 35/2017 Was passiert, wenn eine Schwangere erfährt, dass ihr Kind behindert sein wird – Protokoll einer Entscheidung

Mit Trä­nen in den Au­gen habe ich die­ses be­we­gen­de, ehr­li­che und le­bens­be­ja­hen­de Ta­ge­buch ge­le­sen. Hof­fent­lich re­gen Ihre Er­fah­run­gen und Ge­füh­le (und die Ih­res Man­nes!) vie­le schwan­ge­re Paa­re in un­se­rer per­fek­tio­nier­ten und nor­mier­ten Welt zu­min­dest zum Nach­den­ken an. Auch wir ken­nen die Quo­te von 90 Pro­zent der El­tern, die sich nach der prä­na­ta­len Dia­gno­se ge­gen das Le­ben ent­schei­den. Na­tür­lich ist die Ent­schei­dung nie­mals leicht, und na­tür­lich muss sie je­der für sich tref­fen – den­noch ist die Quo­te scho­ckie­rend. Ich bin seit vie­len Jah­ren eh­ren­amt­lich in der Be­hin­der­ten­ar­beit und be­kom­me von mei­nen Schütz­lin­gen re­gel­mä­ßig An­schau­ungs­un­ter­richt in den wirk­lich wich­ti­gen Be­rei­chen des Le­bens – Ehr­lich­keit, Of­fen­heit und un­ver­stell­te Herz­lich­keit!

Lebendige Debatte

Nr. 35/2017 Barcelona – Ode an eine verwundete Stadt

Es stimmt, dass es in Bar­ce­lo­na eine of­fe­ne De­bat­te über das Für und Wi­der der Un­ab­hän­gig­keit gibt, doch zer­reißt sie we­der Fa­mi­li­en, noch schafft sie Feind­se­lig­kei­ten. Was aus den ge­gen­sätz­li­chen Mei­nun­gen ent­steht, ist vor al­lem ei­nes: eine le­ben­di­ge De­bat­te. Auch wird in dem Ar­ti­kel aus zwei The­men – der De­bat­te um die Un­ab­hän­gig­keit und dem Re­fe­ren­dum – ei­nes ge­macht. In­ner­halb der ka­ta­la­ni­schen Ge­sell­schaft gibt es we­ni­ge Din­ge, die so viel Kon­sens her­vor­ru­fen wie die Ab­hal­tung des Re­fe­ren­dums. Nach Um­fra­gen sind 70 bis 80 Pro­zent der Be­völ­ke­rung da­für. Ge­nau­so hoch wäre die Ak­zep­tanz ei­nes Er­geb­nis­ses. Sie schrei­ben, es gebe „ver­mut­lich“ oh­ne­hin kei­ne Mehr­heit für eine Un­ab­hän­gig­keit. Ge­nau um über die­sen Punkt end­lich Klar­heit zu schaf­fen, muss ein Re­fe­ren­dum kom­men. Bar­ce­lo­na war von je­her bunt und von Mei­nungs­viel­falt ge­prägt, was ja auch den Charme der Stadt aus­macht. De­bat­ten zu ver­bie­ten und ein Re­fe­ren­dum zu ver­weh­ren, das ist es, was der Stadt wah­ren Scha­den zu­fügt.

Tief berührt

Nr. 35/2017 Hunderttausende arabische Männer bekamen die Chance auf Asyl, ihre Frauen und Kinder aber stecken oftmals im Elend fest

Ta­ba­rak Ka­rak­ouz könn­te als Ehe­frau durch­aus von ih­rem Mann nach Deutsch­land ge­holt wer­den. Da­für wäre aber sei­ne Ei­gen­in­itia­ti­ve er­for­der­lich: Deutsch ler­nen und Ar­beit su­chen. Wenn ihm die Fa­mi­li­en­zu­sam­men­füh­rung wirk­lich wich­tig wäre, hät­te er be­stimmt schon al­les un­ter­nom­men, um die er­for­der­li­chen Vor­aus­set­zun­gen zu er­fül­len.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 37/2017.