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An­ge­klag­ter Mid­del­hoff 2014 vor dem Land­ge­richt Es­sen: Schre­ckens­wort „Saal­ver­haf­tung“

Er­in­ne­run­gen

Dichter seines Lebens

Thomas Middelhoff hat ein autobiografisches Buch veröffentlicht: „A 115 – Der Sturz“. Eigentlich ist es ein Roman.
Von Volker Weidermann

Ein Mann hat Zeit. Sehr plötz­lich sehr viel Zeit. Kein Ter­min. Kein Wa­gen war­tet, kein Jet. Er war ein Ge­trie­be­ner in der Welt der Gier, der Wirt­schaft und des Gel­des. Jetzt ist er hier in die­ser Zel­le ganz mit sich al­lein. Und da er­in­nert er sich an den jun­gen Mann, der er vor vie­len Jah­ren war, und an den Traum, den er da­mals hat­te: Schrift­stel­ler zu wer­den. „In die­sen Träu­men sah ich mich in ei­nem klei­nen iri­schen Land­haus an ei­nem Ma­nu­skript ar­bei­ten, mit al­lem, was zu ei­ner sol­chen ju­gend­li­chen Vor­stel­lung da­zu­ge­hört – in­klu­si­ve Ka­min­feu­er und treu­em Jagd­hund zu mei­nen Fü­ßen.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 37/2017.