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Wis­sen­schaft

Bild der Wo­che

Irma La Brute

Erst kam „Har­vey": Land un­ter in Te­xas. Jetzt wü­tet Su­per­hur­ri­kan „Irma“ mit ver­nich­ten­der Ge­walt über Tei­len der Ka­ri­bik mit Kurs auf Flo­ri­da. Wäh­rend die Men­schen dort flie­hen, braut sich über dem At­lan­tik schon der nächs­te Hur­ri­kan zu­sam­men: „Jose“. Er­schre­ckend ist das, aber un­ge­wöhn­lich? Nein. Tro­pi­sche Wir­bel­stür­me ge­hö­ren hier zum Na­tur­ge­sche­hen, von je­her. Im Juni be­ginnt die Sai­son, Ende No­vem­ber en­det sie, und da­zwi­schen gibt es fast in je­dem Jahr Tote und oft Schä­den in Mil­li­ar­den­hö­he. Der Kli­ma­wan­del hat we­der „Har­vey“ noch „Irma“ ge­schaf­fen – aber er lädt ih­nen mehr Was­ser auf. Im Kino läuft jetzt der neue Film „Im­mer noch eine un­be­que­me Wahr­heit“. Dar­in drückt der Um­welt­schüt­zer und Ex-Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat Al Gore es so aus: „Je­der Sturm ist an­ders jetzt, denn er fin­det in ei­ner wär­me­ren, feuch­te­ren Welt statt.“ Die­se Kar­te zeigt das au­ßer­ge­wöhn­lich war­me Was­ser (rot) in der Ka­ri­bik Mit­te der Wo­che und „Ir­mas“ Weg nach Wes­ten (Li­nie).

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 37/2017.