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Bur­ma

Der Exodus der Rohingya

Zehntausende Muslime fliehen nach Bangladesch, ihre Dörfer wurden niedergebrannt, Bewohner getötet. Die Uno warnt vor der Gefahr „ethnischer Säuberungen“. Ein Treffen mit einer Überlebenden.

Ge­flo­he­ne Katu, Söh­ne: „Hier hun­gern wir zwar, aber zu Hau­se wer­den wir er­schos­sen“

Auf ei­nem lee­ren Reiss­ack sitzt eine Frau, die nie viel hat­te, und ord­net, was ihr ge­blie­ben ist: eine Knol­le Knob­lauch, eine Fla­sche Salz, ein Topf Reis. Dann wi­ckelt Fat­ma Katu ih­ren Be­sitz in eine Plas­tik­tü­te, so be­hut­sam, als ver­stau­te sie Dia­man­ten. Vor zwei Ta­gen ist sie mit ih­rem Mann und ih­ren fünf Söh­nen hier­her­ge­kom­men, seit­dem sitzt sie auf die­sem mat­schi­gen Erd­hü­gel im Sü­den der Stadt Co­x's Ba­zar in Ban­gla­desch.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 37/2017.