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Frank­reich

Endlich Aufbruch

Nach Jahrzehnten des Stillstands schiebt Emmanuel Macron reihenweise Reformen an. Das Parlament, voller Neulinge, fährt Sonderschichten. Ist eine Revolution im Gang?
Von Ullrich Fichtner

Prä­si­dent Ma­cron beim An­tritts­be­such im Pa­ri­ser Rat­haus: Rand­fi­gur im Zen­trum der Macht

Frank­reich ist ein Land der fes­ten Rhyth­men. Im Klei­nen fol­gen die Tage dem Mus­ter der Mahl­zei­ten, im Gro­ßen glie­dert sich das Jahr nach ei­nem na­tio­na­len Ka­len­der, der von je­her eine aus­ge­dehn­te Som­mer­pau­se vor­sieht, ge­folgt von der gro­ßen „Ren­trée“. Das Wort be­zeich­net mehr als ein­fach nur Ur­laubsen­de und Schul­be­ginn, der Be­griff steht für die Mög­lich­keit ei­nes klei­nen Neu­an­fangs. Man fasst gute Vor­sät­ze, wünscht Be­kann­ten auf der Stra­ße eine „gute Ren­trée“ und fühlt sich da­bei un­ge­fähr so wie die Deut­schen an Neu­jahr. In die­sem Sep­tem­ber ist es aber mehr als ein Ge­fühl: Die Fran­zo­sen kom­men aus den Fe­ri­en zu­rück in ein an­de­res, neu­es Land.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 37/2017.