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Eine Mel­dung und ihre Ge­schich­te

Träu­mende Kühe

Warum ein britischer Rinderzüchter zum Vegetarier wurde und seine Tiere verschenkte

Sein gan­zes Le­ben lang hat Jay Wil­de, 59, Rin­der groß­ge­zo­gen, man­che mit der Hand, er sorg­te für ge­nug Gras zum Fres­sen, dann schick­te er sie in den Tod. Ein­mal im Jahr führ­te er mit sei­ner Frau Kat­ja rund ein Dut­zend sei­ner Tie­re zu sei­nem Trans­por­ter, oft zerr­ten sie und bock­ten, die Fahrt dau­er­te zwei Stun­den und zwan­zig Mi­nu­ten, das weiß er noch ge­nau. Die­ser Tag war im­mer der schlimms­te des Jah­res für ihn. Beim Ab­la­den sah er in die schwar­zen Au­gen der Tie­re und wuss­te, dass sie es wis­sen, vom Schlach­ter und von ih­rem Schick­sal. „Es fühl­te sich an, als wür­de ich sie ver­ra­ten, je­des Mal“, sagt Wil­de, bri­ti­scher Ex-Rin­der­züch­ter aus Der­by­shire nahe Man­ches­ter.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 37/2017.