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Exi­lant Snow­den in Mos­kau: „Selbst ich darf hof­fen“

SPIEGEL-Ge­spräch

„Ich bin kein russischer Spion“

Whistleblower Edward Snowden über sein Leben in Russland, die Macht der Geheimdienste und wie sein Kampf gegen den Überwachungsstaat weitergeht

Zu Snow­den führt ein lan­ger Weg. Für den SPIEGEL be­gann er vor mehr als ei­nem Jahr mit et­li­chen Ge­sprä­chen mit sei­nen An­wäl­ten in New York und Ber­lin – und en­de­te am Mitt­woch ver­gan­ge­ner Wo­che in ei­ner Mos­kau­er Ho­tel­sui­te mit Blick auf den Ro­ten Platz. Ir­gend­wo in der rus­si­schen Haupt­stadt lebt der ehe­ma­li­ge US-Ge­heim­dienst­mit­ar­bei­ter Snow­den, 34, der im Som­mer 2013 das welt­wei­te Über­wa­chungs­sys­tem der US-ame­ri­ka­ni­schen Na­tio­nal Se­cu­ri­ty Agen­cy (NSA) bloß­stell­te. Er ist seit­her Staats­feind der USA, Iko­ne für die Ver­tei­di­ger von Frei­heits­rech­ten und ein Mann auf der Flucht. Der Weg zu Snow­den wäre bei­na­he noch län­ger ge­wor­den. Eine schwe­re Er­käl­tung hät­te fast zur Ver­schie­bung des Ter­mins ge­führt. Schließ­lich aber er­schien Snow­den, der be­schei­den und er­staun­lich op­ti­mis­tisch wirk­te, zu dem Ge­spräch, das län­ger als drei Stun­den dau­er­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 37/2017.