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Haus­mit­tei­lung

Neu­feld, Op­fer rech­ter Schlä­ger in Ber­lin

Kurz vor der Wahl ist in Deutsch­land kaum eine Kla­ge so po­pu­lär wie die über den an­geb­lich mat­ten Wahl­kampf; da­bei emp­fin­den vie­le Wäh­ler die Po­li­tik ganz und gar nicht als lang­wei­lig, es bro­delt und gärt an vie­len Or­ten, bei vie­len Ver­an­stal­tun­gen. Die Grün­de für die­se Wut mö­gen nicht neu sein, in­di­vi­du­el­le Ohn­macht, Ärger über die Gro­ße Ko­ali­ti­on, aber nun ist zu be­fürch­ten, dass die­se Wut Deutsch­land ver­än­dern wird, dau­er­haft. Aus die­sem Grund wid­men sich meh­re­re Tex­te im Heft den Wut­bür­gern, ih­ren Mo­ti­ven und ih­ren Zie­len. Für die Ti­tel­ge­schich­te be­such­te ein SPIEGEL-Team Wahl­ver­an­stal­tun­gen und De­mons­tra­tio­nen, sprach mit den Wü­ten­den und auch mit De­mo­sko­pen. Wei­te­re Tex­te ana­ly­sie­ren, war­um der Wahl­kampf im In­ter­net so schmut­zig ver­läuft, wie­so Claus Strunz, frü­her Chef­re­dak­teur der „Bild am Sonn­tag“, nun mit po­pu­lis­ti­schen Pa­ro­len im Fern­se­hen Kar­rie­re macht. Wel­che Aus­wir­kun­gen der Rechts­po­pu­lis­mus im All­tag hat, be­schreibt Dia­li­ka Neu­feld in ei­ner Re­por­ta­ge. Es ist ein per­sön­li­cher Text, Neu­feld ist Toch­ter ei­ner Deut­schen und ei­nes Se­ne­ga­le­sen. zum Ar­ti­kel

Knob­be, Snow­den, Schind­ler in Mos­kau

Es ist nicht ein­fach, Ed­ward Snow­den zu tref­fen, den Mann, der das welt­wei­te Über­wa­chungs­sys­tem der Na­tio­nal Se­cu­ri­ty Agen­cy of­fen­leg­te und nun im Exil in Russ­land lebt. Nach mehr als ei­nem Jahr, nach vie­len Ge­sprä­chen mit Snow­dens An­wäl­ten, vie­len E-Mails war es am Mitt­woch ver­gan­ge­ner Wo­che end­lich so weit. Mar­tin Knob­be und Jörg Schind­ler sa­ßen in ei­nem Ho­tel­zim­mer in Mos­kau, Snow­den hat­te ei­nen Zeit­raum von zwei Stun­den ge­nannt, in dem er er­schei­nen wür­de. Als die Zeit fast um war, klopf­te es an der Tür. Im Flur stand Snow­den, schwer er­käl­tet. Gut drei Stun­den lang sprach er über sein Le­ben in Russ­land und die Macht der Ge­heim­diens­te. Am Ende des Ge­sprächs hat­ten Knob­be und Schind­ler den Ein­druck, vor ih­nen sit­ze ein Mann, der „trotz sei­ner Si­tua­ti­on mit sich im Rei­nen ist“. zum Ar­ti­kel

Ein Kind zu ha­ben ist für vie­le Men­schen das Schöns­te im Le­ben, aber ein Kind zu er­zie­hen ge­hört zu den schwie­rigs­ten Auf­ga­ben. Des­halb möch­ten El­tern nichts falsch ma­chen – ein ho­her An­spruch, der zu­tiefst ver­un­si­chern kann. Denn was ist rich­tig, was ist falsch? Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen bie­tet die ers­teEDI­TI­ON aus der Rei­he SPIEGEL WIS­SEN. Die Re­dak­ti­on hat die wich­tigs­ten Ge­schich­ten und Ge­sprä­che rund um Er­zie­hung, Kin­der, Fa­mi­lie und El­tern­schaft zu­sam­men­ge­stellt, die in SPIEGEL WIS­SEN, dem SPIEGEL und auf SPIEGEL ON­LINE er­schie­nen sind, und sie ak­tua­li­siert. Zu­sam­men er­ge­ben die Tex­te ein Kom­pen­di­um, das den Stand der Wis­sen­schaft spie­gelt – und zu­gleich das Le­bens­ge­fühl von El­tern und Fa­mi­li­en heu­te. Das Heft er­scheint am kom­men­den Diens­tag.