Tanzt, sonst seid ihr verloren

Philippinen Der Präsident lässt Drogensüchtige erschießen. Wer überleben will, macht eine Therapie. Entzug unter Todesangst? Ein Besuch in einem Slum von Manila, wo sie wissen, was droht, wenn einer rückfällig wird.
Von Katrin Kuntz und Carlo Gabuco (Fotos)

Suchtkranker Santos in Caloocan: Ein Versuch, der beste Patient zu sein CARLO GABUCO / DER SPIEGEL

Anoy San­tos hat sich neue Turn­schu­he ge­kauft, weil er nicht ster­ben will. Wei­ße Ni­kes mit ei­nem ro­ten Strei­fen, sie glän­zen an sei­nen Fü­ßen, als er das The­ra­pie­zen­trum be­tritt, den sti­cki­gen Saal, in dem gleich der Zum­ba-Kurs für Dro­gen­süch­ti­ge be­ginnt. San­tos be­eilt sich. Er muss pünkt­lich kom­men, darf kei­nen Feh­ler ma­chen, den Kurs nicht ver­pas­sen. Nur dann hat er eine Chan­ce, die Jagd zu über­le­ben, die der phil­ip­pi­ni­sche Prä­si­dent auf Men­schen wie ihn macht.

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