Der Löwe auf dem Kraftrad

Justiz Ein strenggläubiger Sikh sieht es als religiöse Pflicht, seine Haare mit einem Turban zu bedecken. Aber darf er deshalb in Deutschland ohne Helm Motorrad fahren?

Mo­tor­rad fah­ren­de Sikhs in Ka­na­da: Re­li­giö­se Kopf­be­de­ckung – mal an­ders

Wer hier ver­sucht, recht zu be­kom­men, ist schon von Wei­tem zu se­hen. Der Klä­ger vor dem Ver­wal­tungs­ge­richts­hof (VGH) Ba­den-Würt­tem­berg trägt ei­nen wei­ßen Tur­ban. Er ge­hört der Re­li­gi­ons­ge­mein­schaft der Sikhs an, des­halb fühlt er sich zum Tra­gen des Tur­bans ver­pflich­tet. Er ist auch lei­den­schaft­li­cher Mo­tor­rad­fah­rer. Da ver­pflich­tet ihn der Staat zum Tra­gen ei­nes Helms.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 36/2017.