Leuchtender Untergang

Emanzipation Vor 20 Jahren starb Lady Diana Spencer, meistfotografierte Frau der Welt. Ein Schicksal aus unserer Vorvergangenheit.
Von Elke Schmitter

Iko­ne Dia­na 1995: In emo­tio­na­ler Gei­sel­haft

Der Ju­gend von heu­te muss man ja nun schon er­klä­ren, wer Dia­na über­haupt war. Bei de­ren Be­er­di­gung, vor knapp 20 Jah­ren, über eine Mil­li­on Men­schen die Stra­ßen Lon­dons in An­teil­nah­me und Ver­zweif­lung säum­ten und 2,5 Mil­li­ar­den Men­schen vor den Bild­schir­men hin­gen (da­mals noch Fern­se­hen, für alle die­sel­ben Sze­nen zur sel­ben Zeit, ar­chai­sche Epo­che, ge­ra­de­zu Höh­len­ma­le­rei). Bei de­ren Tod die frü­her sprich­wört­lich un­rühr­ba­ren Bri­ten, keep calm and car­ry on, das öf­fent­li­che Schluch­zen prak­ti­zier­ten, als hät­ten sie von den bal­ka­ni­schen Kla­ge­wei­bern ge­lernt. Von de­ren Le­ben und schließ­lich Ab­le­ben ein gan­zer Wirt­schafts­zweig sich mäs­ten konn­te, die so­ge­nann­te Yel­low Press, da­mals noch aus­schließ­lich auf Pa­pier und ge­gen Geld, ganz un­vor­stell­ba­re Zei­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 35/2017.