„Ich erhielt Drohanrufe“

SPIEGEL-Gespräch Vor acht Tagen setzte sich die venezolanische Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Díaz nach Kolumbien ab. Nun spricht sie erstmals über ihre Entscheidung zu fliehen, Vorwürfe gegen Präsident Maduro und die Angst um ihr Leben.

Ex-Staats­an­wäl­tin Or­te­ga Díaz in Brasí­lia: „Ich habe In­for­ma­tio­nen, dass Auf­trags­kil­ler auf mich an­ge­setzt sind“

Die An­stren­gun­gen der ver­gan­ge­nen Tage sind Lui­sa Or­te­ga Díaz an­zu­se­hen. Sie ist bleich, wirkt über­näch­tigt, als sie zum Ge­spräch bit­tet. Noch weiß die 59-Jäh­ri­ge nicht, in wel­chem Land, in wel­cher Stadt sie dem­nächst le­ben wird. Vor acht Ta­gen war Ve­ne­zue­las lang­jäh­ri­ge Ge­ne­ral­staats­an­wäl­tin mit ih­rem Mann, ei­nem Ab­ge­ord­ne­ten, und zwei Ver­trau­ten un­ter dra­ma­ti­schen Um­stän­den aus ih­rer Hei­mat nach Ko­lum­bi­en ge­flüch­tet.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 35/2017.