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Ni­ger

Die stille Tragödie

In der Sahara sterben mehr afrikanische Migranten als im Mittelmeer. Überlebende
klagen nun die EU an – sie zwinge die Flüchtlinge,
immer gefährlichere Routen zu nehmen.

Flücht­ling vor Un­ter­kunft im ni­g­ri­schen Ag­adez: „Wir sind Ge­fan­ge­ne“

Es ist ein glut­hei­ßer Mor­gen An­fang Au­gust, Abou­bakar und sei­ne Freun­de lie­gen auf zer­fled­der­ten Schaum­stoff­ma­trat­zen in ei­nem Lehm­bau am Ran­de von Ag­adez. Sie rau­chen, dö­sen, schau­en auf die kah­len Wän­de. Wozu auf­ste­hen? Ein Tag ist wie der an­de­re, sie ha­ben nichts zu tun, kein Geld, kaum Hoff­nung, seit ei­ner Wo­che es­sen sie nur tro­cke­ne Ba­guettes. Fünf Män­ner aus Gam­bia, zwi­schen 17 und 24 Jah­re alt, ge­stran­det auf dem Weg nach Eu­ro­pa.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 34/2017.