Eine Stadt räumt auf

Integration Duisburg hat viele Probleme: Schrottimmobilien, Armutsflüchtlinge, Arbeitslosigkeit. Viertel wie Marxloh gelten als No-go-Area. Nun reicht es den Bewohnern.
Von Katja Thimm

Bewohner von Mietshaus in Marxloh kurz vor der Räumung: Löcher im Dach, undichte Wohnungstüren DOMINIK ASBACH / Der Spiegel

Mit ei­nem wie Herrn Bö­nig hat­ten sie nicht ge­rech­net. Ein Deut­scher, 77 Jah­re alt, Mie­ter aus ver­gan­ge­ner Zeit. Dünn steht er in der Tür­öff­nung der Woh­nung, zwei­ein­halb Zim­mer, kein Bal­kon, seit mehr als 40 Jah­ren lebt Herr Bö­nig hier. Nun drän­gen sich im Trep­pen­flur uni­for­mier­te Män­ner und Frau­en. Der alte Mann fand es nicht im­mer schön in die­sem Haus, vor al­lem in letz­ter Zeit. Aber ein Ende wie die­ses?

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