Wer Wut sät

USA Einen Präsidenten, der Neonazis verharmlost, hat es noch nicht gegeben. Für viele Republikaner ist Donald Trump zu weit gegangen. Die Absetzbewegungen werden deutlicher, sie bringen Trump in Bedrängnis wie nie zuvor.

Am Ende ei­nes blu­ti­gen Wo­chen­en­des, als eine Frau tot ist und vie­le wei­te­re Men­schen ver­letzt sind, sitzt Chris­to­pher Cant­well in ei­nem Ho­tel­zim­mer und sagt: »Das war es wert.« Cant­well ist ei­ner der Or­ga­ni­sa­to­ren des »Unite the Right«-Mar­sches in Char­lot­tes­vil­le, ein Neo­na­zi, der ge­gen Schwar­ze, Ju­den, Ein­wan­de­rer hetzt. Er war vo­ri­ge Wo­che nach Vir­gi­nia ge­reist, um ge­gen den Ab­riss ei­ner Sta­tue aus dem ame­ri­ka­ni­schen Bür­ger­krieg zu pro­tes­tie­ren. Ihm ging es ums Prin­zip. Ei­ni­ge von Cant­wells Ka­me­ra­den tru­gen Stahl­hel­me und selbst ge­bau­te Schutz­schil­de aus Holz und Plas­tik, wie eine Ar­mee von Bil­ligs­öld­nern.

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