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Briefe

Überfahren

Nr. 32/2017 Ende Legende. Wie Bundesregierung und Konzerne den Ruf der Auto-Nation Deutschland ruinieren

„Der Kä­fer auf dem Rü­cken? Nicht schlimm, mit­füh­len­de Po­li­ti­ker wer­den ihm wie­der auf die Bein­chen hel­fen – und er krab­belt mun­ter wei­ter.“

Nicht meckern und stöhnen

Nr. 31/2017 Dem Land geht es so gut wie nie, doch die Deutschen haben das Gefühl, dass es immer weniger fair ist

Das Zer­plap­pern der Be­grif­fe „Ge­rech­tig­keit“ und „Gleich­heit“ war über­flüs­sig, da am Ende des Ar­ti­kels brauch­ba­re De­fi­ni­tio­nen ge­nannt wer­den: Men­schen mit glei­chen Vor­aus­set­zun­gen die­sel­ben Chan­cen zu bie­ten. Für je­den die glei­chen Rech­te und Pflich­ten, die glei­chen Ge­set­ze. Wenn 62 Pro­zent der Be­frag­ten ihre ma­te­ri­el­le Lage als gut oder sehr gut ein­stu­fen, bleibt in ei­nem an­geb­lich rei­chen Land die Fra­ge, was mit den an­de­ren 38 Pro­zent ist. Sie be­haup­ten, es gehe nicht um die Ein­kom­mens­ver­tei­lung. Für hart ar­bei­ten­de Ge­ring­ver­die­ner geht es sehr wohl dar­um!

Fests Einfluss

Nr. 31/2017 Der Autor Joachim C. Fest soll Albert Speers Memoiren manipuliert haben

Sie schrei­ben, Joa­chim Fest habe Al­bert Speer bei des­sen „Er­in­ne­run­gen“ (1969) und den „Span­dau­er Ta­ge­bü­chern“ (1975) im Auf­trag des Sied­ler Ver­lags ge­hol­fen. Das ist falsch. Bei­de Bü­cher sind bei Ull­stein/​Pro­py­lä­en er­schie­nen. Der Sied­ler Ver­lag wur­de erst 1980 ge­grün­det. Al­bert Speer war nie Au­tor des Sied­ler Ver­lags. Sehr be­wusst wur­de bei Sied­ler aber Ma­gnus Brecht­kens um­fang­rei­ches Speer-Buch ver­legt, das den Ein­fluss Fests um­fas­send nach­weist.

2 000 000 000 000 Euro

Nr. 31/2017 Die kollektive Sorge um den Staatshaushalt verhindert gute Politik

Der Au­tor gibt ge­nau das wie­der, wor­über ich schon seit Jah­ren mit Freun­den dis­ku­tie­re. Deutsch­land geht es gut wie nie, aber die Po­li­ti­ker ru­hen sich auf die­sem Wohl­er­ge­hen aus. Vie­le Pro­ble­me könn­ten di­rekt an­ge­gan­gen wer­den, mit fi­nan­zi­el­len Mit­teln, doch man un­ter­hält sich lie­ber über eine Maut, die viel­leicht un­term Strich nicht ein­mal et­was bringt und die dar­über hin­aus die Welt­of­fen­heit Deutsch­lands kon­ter­ka­riert. Wo blei­ben auf die­ser ge­sun­den fi­nan­zi­el­len Ba­sis die Zu­kunfts­vi­sio­nen dazu, wo Deutsch­land in 20 Jah­ren ste­hen soll?

Intellek­tu­eller Selbstmord

Literaturspiegel Nr. 8/2017 Der Anti-Kanon – Halt ein, es reicht! Wir haben uns erlaubt, ein paar deutsche Klassiker auszusortieren

Ihr seid eine Ban­de von Igno­ran­ten, wenn Ihr ver­sucht, der deut­schen Li­te­ra­tur die Klas­si­ker zu rau­ben, in­dem Ihr die ein­zel­nen Wer­ke lä­cher­lich macht. Das ist doch nur Neid, weil Ihr alle ei­gent­lich nicht schrei­ben könnt. Euer Schreib­stil, den schon Her­bert Mar­cu­se fürch­ter­lich fand, ist nach wie vor grau­en­haft. Des­halb könnt Ihr auch mit Li­te­ra­tur nichts an­fan­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2017.