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Li­te­ra­tur

Tanz mit Buchstaben

Ein Besuch bei Zadie Smith im Nordwesten Londons, am Schauplatz ihres neuen Buches. Die Benennung einer Romanfigur hat sie – zugunsten der Schule ihrer Tochter – versteigert: Kontrolle ist nicht ihr höchstes Ziel.
Von Claudia Voigt

Au­to­rin Smith: Life­style-Be­schrei­bun­gen sind „eine Schwä­che der zeit­ge­nös­si­schen Li­te­ra­tur“

Bald wird auch die­ser Teil von Lon­don teu­er sein. Noch rei­hen sich in den Stra­ßen rund um die U-Bahn-Sta­ti­on Kil­burn klei­ne Su­per­märk­te an Shops mit elek­tro­ni­schen Ge­rä­ten, die Cafés kom­men noch ohne hand­be­schrif­te­te Ta­feln aus. Frau­en mit Schlei­er ge­hen vor­bei, das Te­le­fon ein­ge­klemmt zwi­schen Stoff und Ohr, so­dass sie bei­de Hän­de für die Ein­käu­fe frei ha­ben. Die meis­ten Ro­ma­ne der Schrift­stel­le­rin Za­die Smith spie­len in die­sem Vier­tel. Auch ihr neu­er Ro­man „Swing Time“, der kom­men­de Wo­che auf Deutsch er­scheint*.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2017.