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Dra­men

Auferstehung

Alan Ruschel schafft ein Comeback als Fußballer – es ist wie ein Wunder. Bei einem Flugzeugabsturz im November wurde seine Mannschaft fast komplett ausgelöscht. Der Brasilianer und zwei Mitspieler überlebten schwer verletzt. Von Marian Blasberg

Re­kon­va­les­zent Ru­schel am ver­gan­ge­nen Mon­tag in Bar­ce­lo­na: Ein Sym­bol der Hoff­nung, an dem man sich in tiefs­ter Trau­er auf­rich­tet

Als der bra­si­lia­ni­sche Fuß­ball­spie­ler Alan Ru­schel am frü­hen Mor­gen des 29. No­vem­ber 2016 in die Not­auf­nah­me ei­nes Kran­ken­hau­ses in den ko­lum­bia­ni­schen An­den ein­ge­lie­fert wur­de, be­fürch­te­ten die Ärzte das Schlimms­te. Rönt­gen­bil­der zeig­ten ei­nen glat­ten Bruch des zehn­ten Brust­wir­bels, der das Rü­cken­mark be­schä­digt ha­ben könn­te. Ru­schels Be­cken und ein Schien­bein wa­ren ge­bro­chen. Er hat­te Ris­se in der Bauch­mus­ku­la­tur und tie­fe Schnitt­wun­den am gan­zen Kör­per, die ver­mut­lich vom Ge­äst der Bäu­me stamm­ten, die die Wucht des auf­pral­len­den Flug­zeugs noch et­was ge­bremst hat­ten. Sei­ne Bla­se war ent­zün­det, weil er bis zu sei­ner Ber­gung fünf Stun­den lang im kal­ten Re­gen ein­ge­klemmt zwi­schen den Trüm­mern ge­le­gen hat­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2017.