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Me­di­zin

„Er war selig“

Den wenigsten Menschen gelinge es, in Frieden zu sterben, sagt der kalifornische Arzt Bruce Miller, aber es sei möglich. Vor allem die Angst vor dem letzten Abschied muss weichen.

Pal­lia­tiv­me­di­zi­ner Mil­ler: „Der Un­fall war der Be­ginn mei­ner Be­zie­hung mit dem Tod“

Mil­ler, 46, ist Pal­lia­tiv­me­di­zi­ner und prak­ti­ziert an der Kli­nik der Uni­ver­si­ty of Ca­li­for­nia in San Fran­cis­co. Er war selbst ein­mal dem Tod nä­her als dem Le­ben, als Stu­dent: Mit zwei Freun­den klet­ter­te er aus Jux auf das Dach ei­nes Zu­ges, die 11 000-Volt-Ober­lei­tung sand­te ei­nen Strom­stoß durch sei­nen Kör­per. Seit­dem muss er ohne lin­ken Un­ter­arm aus­kom­men und trägt zwei Bein­pro­the­sen aus Car­bon. Mil­ler lei­te­te fünf Jah­re lang das Zen-Hos­piz in San Fran­cis­co; heu­te reist er, wenn er nicht im Kran­ken­haus ist, durch die USA und er­klärt bei Vor­trä­gen sei­ne Ide­en von ei­nem gu­ten Ende.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2017.