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Ein­wurf

Töff töff die Wildsau

Die Schwäche der künstlichen Intelligenz reizt zu boshaften Streichen.

von Manfred Dworschak

Je schlau­er der Com­pu­ter wird, des­to är­ger haut er auch mal da­ne­ben. For­scher fopp­ten kürz­lich die viel be­wun­der­te Sprach­er­ken­nung von „Goog­le Voice“. Wo auf Eng­lisch von „Wachs­ker­zen und sil­ber­nen Ker­zen­leuch­tern“ die Rede war, ver­stand die Ma­schi­ne etwa: „möch­te Schei­be Ofen­fil­ter zähl sechs“. Es ge­nüg­te, in die Sprach­auf­nah­me na­he­zu un­hör­ba­re Rauschmus­ter zu mi­schen. Für den Com­pu­ter, der ja in Wahr­heit nichts wirk­lich ver­steht, ent­stand da­durch eine gänz­lich neue Da­ten­la­ge. Dar­auf war er nicht trai­niert.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2017.