>

SPIEGEL-Ge­spräch

Der Kult ums Neue

Jeder Deutsche kauft im Schnitt 13 Paar Socken im Jahr. Warum konsumieren wir so viel mehr, als wir benötigen? Der Wissenschaftler Frank Trentmann hat Antworten gefunden.

Konsumenten in New York: „Wir drücken uns über die Dinge aus, die wir kaufen“ DINA LITOVSKY / NYT / REDUX / LAIF

„Moin“, sagt Frank Trent­mann zur Be­grü­ßung. Der His­to­ri­ker ist in Ham­burg auf­ge­wach­sen, hat dort stu­diert, den Dok­tor­grad ver­lieh ihm die Har­vard Uni­ver­si­ty. Seit 2000 forscht und lehrt Trent­mann, 52, am Birk­beck Col­le­ge der Uni­ver­si­ty of Lon­don, wo schon der le­gen­dä­re Uni­ver­sal­his­to­ri­ker Eric Hobs­bawm wirk­te. In dem nun auf Deutsch er­schie­ne­nen 1100-Sei­ten-Opus „Herr­schaft der Din­ge“ (DVA; 40 Euro) zeich­net Ge­schichts­pro­fes­sor Trent­mann ein fas­zi­nie­ren­des und fa­cet­ten­rei­ches Bild des Kon­su­men­ten über sechs Jahr­hun­der­te hin­weg.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2017.