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Bü­ro­kra­tie

Brüsseler Scherben

Die Europäische Union will die Grenzwerte für Schwermetalle verschärfen. Das könnte das Ende der Meißner Porzellanmalerei bedeuten.

Ma­nu­fak­tur­ma­le­rei in Mei­ßen: „Rot 8“ für den Ming­dra­chen

Spä­tes­tens wenn sie zum ers­ten Mal mit ech­ten Ke­ra­mik­far­ben ar­bei­ten, wird den Aus­zu­bil­den­den an der Staat­li­chen Por­zel­lan­ma­nu­fak­tur Meis­sen be­wusst, dass sie nicht nur ei­nen Be­ruf er­ler­nen, son­dern eine jahr­hun­der­te­al­te Tra­di­ti­on er­hal­ten. Die Re­zep­te für die be­rühm­ten Meiß­ner Far­ben, das Ko­balt­blau für die Zwie­bel­mus­ter etwa oder das sat­te „Rot 8“ für den Ming­dra­chen, wer­den in ei­nem spe­zi­el­len La­bor ge­hü­tet. Ein Jahr lang müs­sen die Aus­zu­bil­den­den Mus­ter und Mo­ti­ve in der haus­ei­ge­nen Zei­chen­schu­le auf Pa­pier üben, be­vor sie erst­mals auf Ke­ra­mik zeich­nen dür­fen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2017.