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SPIEGEL-Ge­spräch

„Merkel sehe ich mit zärtlichen Augen“

Yasmina Reza, Chronistin des europäischen Bürgertums, erklärt das ambivalente Verhältnis der Franzosen zu Macron, ihre eigene Faszination für die Kanzlerin – und wundert sich über die deutsche Vorliebe für Trash.

Reza, 60, ist mit ih­ren Stü­cken wie „Kunst“, „Drei Mal Le­ben“ und „Der Gott des Ge­met­zels“ eine der am häu­figs­ten ge­spiel­ten zeit­ge­nös­si­schen Thea­ter­au­to­ren. Ihr neu­es Buch „Ba­by­lon“ (Han­ser) ist ein tra­gi­ko­mi­scher Ro­man, der aus der Er­eig­nis­lo­sig­keit ei­nes gut­bür­ger­li­chen All­tags­le­bens ur­plötz­lich in die töd­li­chen Ab­grün­de ei­ner Ehe führt. Die Au­to­rin er­weist sich da­mit ein­mal mehr als meis­ter­haft be­ob­ach­ten­de Ex­per­tin für die schein­bar hei­le Welt ei­ner bour­geoi­sen, wohl­ge­sinn­ten Mit­tel­schicht, die in ei­ner un­kon­trol­lier­ten Es­ka­la­ti­on zer­bricht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 32/2017.