>

Städ­te

Kill your darlings!

In Stuttgart wurde einst das Automobil erfunden. Nirgendwo anders im Land lassen sich die Folgen besser besichtigen: Die Stadt erstickt an Abgasen und Verkehr. Es wäre an der Zeit, Dinge grundsätzlich zu ändern. Wenn das nur nicht so schwierig wäre.

Daim­lers Zu­kunfts­vi­si­on von Stutt­gart Es wird weh­tun

Natür­lich ist es un­fair, eine Ge­schich­te über Stutt­gart in Sin­del­fin­gen zu be­gin­nen. Aus­ge­rech­net Sin­del­fin­gen, sehr sau­ber, sehr schwä­bisch, 64 000 Ein­woh­ner. Der Ver­wal­tungs­jar­gon nennt sol­che Städ­te Mit­tel­zen­tren, was klingt wie nur mit­tel­gut, also schlecht. In den Acht­zi­ger­jah­ren galt die Stadt als reichs­te Kom­mu­ne Eu­ro­pas. Ze­bra­strei­fen auf den ge­pflas­ter­ten Stra­ßen im Zen­trum mar­kier­te man mit wei­ßem Mar­mor aus Car­ra­ra, wor­über sich der Rest des Lan­des lus­tig mach­te. Der He­do­nis­mus der al­ten BRD. Herr­je, hat­ten wir es gut.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 32/2017.