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Au­to­kar­tell

Sich ja nicht widersprechen

Die großen Automobilhersteller haben sich über eine gemeinsame Software bei der AdBlue-Dosierung abgestimmt. Ein Ziel: die US-Behörden zu täuschen.

Manch­mal rei­chen ein paar E-Mails, um ei­nen Welt­kon­zern in Be­dräng­nis zu brin­gen. „Kei­ner will die wah­re Mo­ti­va­ti­on den Be­hör­den (CARB, EPA) be­rich­ten“, heißt es in ei­ner elek­tro­ni­schen Prä­sen­ta­ti­on, die ein VW-Ma­na­ger nach ei­nem Tref­fen mit Ex­per­ten von Daim­ler, BMW, Audi, Por­sche und Volks­wa­gen ver­schick­te. Die be­sag­te E-Mail, ge­schrie­ben im Ok­to­ber 2006, fin­det sich ne­ben vie­len an­de­ren E-Mails und Pro­to­kol­len in den Schrift­sät­zen, die der VW-Kon­zern in ei­nem Nach­trag vor zwei Wo­chen an die EU-Kom­mis­si­on und das Bun­des­kar­tell­amt in Bonn ge­schickt hat. Die Wolfs­bur­ger mel­de­ten dar­in Fäl­le, in de­nen sie mög­li­cher­wei­se ge­gen Kar­tell­recht ver­sto­ßen ha­ben, weil sie sich mit den deut­schen Kon­kur­ren­ten ab­ge­stimmt hat­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 32/2017.