Wir spinnen, wir Deut­schen!

Polemik Die kollektive Sorge um den Staatshaushalt verhindert gute Politik.
Von Ullrich Fichtner

I. Wenn sich Mar­tin Schulz am 25. Sep­tem­ber wird fra­gen müs­sen, war­um auch er die SPD nicht zum Wahl­sieg ge­gen die ei­ser­ne Kanz­le­rin hat füh­ren kön­nen, sind Aus­re­den leicht zu fin­den: Deutsch­lands Wirt­schaft brummt, der Ex­port­über­schuss ist ob­szön groß, die Ar­beits­lo­sig­keit liegt auf dem nied­rigs­ten Stand seit 25 Jah­ren. 44 Mil­lio­nen Men­schen, mehr als je zu­vor, gel­ten als be­schäf­tigt, die Steu­er­ein­nah­men »spru­deln« be­kannt­lich, die »schwar­ze Null« steht fest ge­mau­ert – es wirkt na­he­zu un­mög­lich, in ei­nem sol­chen Land Wech­sel­stim­mung her­zu­stel­len, hin zu ei­nem neu­en Kanz­ler. Ei­ner­seits.

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