>

Kri­mi­na­li­tät

Rassisti­scher Terrorplan

Der Amokläufer David Sonboly hatte rechtsextreme Motive. Der Mann, der ihm die Tatwaffe verkaufte, wohl auch – er kommt jetzt vor Gericht.

Be­schlag­nahm­te Glock 17 des Darknet-Händ­lers Phil­ipp K.: Waf­fen­la­ger am Au­to­bahn­kreuz

Fünf Tage nach­dem der 18-jäh­ri­ge Da­vid Son­bo­ly aus ei­ner Toi­let­te ei­nes Mc­Do­nal­d's im Münch­ner Olym­pia­ein­kaufs­zen­trum ge­tre­ten war, neun Men­schen er­schos­sen, meh­re­re ver­letzt und sich selbst ge­tö­tet hat­te, schick­ten Be­am­te des Baye­ri­schen Lan­des­kri­mi­nal­amts eine drin­gen­de War­nung an ihre Kol­le­gen des Bun­des­kri­mi­nal­amts und an­de­rer Be­hör­den. Auf ei­ner Fest­plat­te Son­bo­lys, hieß es in der Mel­dung vom 27. Juli 2016, hät­ten sie Chat­pro­to­kol­le ge­fun­den, die nur we­ni­ge Tage vor der Tat er­stellt wor­den sei­en. Was da ge­chat­tet wur­de, höre sich be­droh­lich an.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 30/2017.