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Jus­tiz

Plötzlich Mutti

Nach langer Blockade will die Union die Rechte von Kindern im Grundgesetz verankern. Deren Bedürfnisse bekämen deutlich mehr Gewicht – auch die von Flüchtlingskindern.

Kanz­le­rin Mer­kel in ei­nem Ber­li­ner Kin­der­gar­ten 2016: Po­li­ti­sche Geg­ner durch Über­nah­me von de­ren The­men ent­waff­net

Lothar Krapp­mann räum­te ge­ra­de die Kü­che auf, als er im Ra­dio hör­te, dass An­ge­la Mer­kel ei­nes der größ­ten Zie­le sei­nes Be­rufs­le­bens um­set­zen will: die Rech­te von Kin­dern ins Grund­ge­setz zu schrei­ben. Was die Bun­des­kanz­le­rin für den Fall ih­rer Wie­der­wahl ver­spricht, for­dert Krapp­mann seit Jah­ren. Der So­zio­lo­ge, heu­te 80, hat Kin­dern sein Le­ben ge­wid­met, als Wis­sen­schaft­ler am Max-Planck-In­sti­tut für Bil­dungs­for­schung und als Mit­glied im Aus­schuss der Ver­ein­ten Na­tio­nen für die Rech­te des Kin­des.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 29/2017.