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Das Meer und das Nichts

Noch ein Enthüllungsnorweger: Biografie Tagebuch Briefe von Tomas Espedal.
Von Volker Weidermann

EIGENT­LICH MÖCHTE ER Ge­schich­ten zer­stö­ren, sie bes­ten­falls an­deu­ten, ide­al wäre ein Be­richt vom Nichts. To­mas Es­pe­dal ist ne­ben Karl Ove Knaus­gård der an­de­re Nor­we­ger, der sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ei­nen Welt­ruhm er­schrie­ben hat, in­dem er ra­di­kal und frei von sich selbst er­zählt. Doch wäh­rend Knaus­gård ein ge­schlos­se­nes, aus­schwei­fen­des, see­len­er­kun­den­des Rie­sen­uni­ver­sum des Ich er­schaf­fen hat, geht es Es­pe­dal um Ver­knap­pung, Ver­klei­ne­rung, Ego-Snap­shots, Se­kun­den der Klar­heit und der Er­kennt­nis und der Schön­heit.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 25/2017.