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ZEIT­REISE – DER SPIEGEL VOR 50 JAHREN

Is­rae­li­sche Sol­da­ten im Juni 1967 an der Kla­ge­mau­er

Sechs­ta­ge­krieg

Barfuß im Sinai

Die Welt rieb sich erstaunt die Augen: Innerhalb von 60 Stunden waren alle Hoffnungen der 80 Millionen Araber, den verhassten Erzfeind Israel zu vernichten, von den israelischen Truppen im Wüstensand des Sinai zerschlagen worden.

In we­ni­ger als drei Ta­gen spreng­ten die „ge­pan­zer­ten Söh­ne Zi­ons den ara­bi­schen Ein­krei­sungs­ring um Is­ra­el“. Is­ra­els Jagd­bom­ber hat­ten über 400 Ma­schi­nen des Geg­ners zer­stört. Be­reits am Mit­tag des ers­ten Kriegs­tags hat­ten sie die Luft­herr­schaft im Na­hen Os­ten er­run­gen. Zwei Tage spä­ter hat­ten Is­ra­els M48-Pan­zer die ägyp­ti­schen Kräf­te auf der Si­nai-Halb­in­sel und im Gaza-Strei­fen be­siegt und den Jor­da­ni­ern das West­jor­dan­land ent­ris­sen. Die hef­tigs­ten Kämp­fe tob­ten um die Je­ru­sa­le­mer Alt­stadt; wäh­rend die Schüs­se noch durch die Gas­sen peitsch­ten, ver­sam­mel­ten sich die ers­ten Is­rae­lis an der Kla­ge­mau­er zum Ge­bet.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 25/2017.