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Briefe

Weggeworfen

Nr. 24/2017 Happy End – wie Paare friedlich auseinandergehen

„Der Frömms­te kann sich nicht in Frie­den tren­nen, wenn das dem Ex­part­ner nicht ge­fällt – und so­mit boomt die Schei­dungs­fol­gen­in­dus­trie.“

Jahrelang gelitten

Nr. 23/2017 Hormonspiralen des Pharmakonzerns Bayer stehen im Verdacht, Frauen krank zu machen

Nach der Lek­tü­re Ih­res Ar­ti­kels bin ich er­schüt­tert, wü­tend und auf­ge­wühlt. Aber auch ein we­nig er­leich­tert. Ich habe drei­mal in Fol­ge die Mi­re­na „ge­tra­gen“. Und er­leb­te die glei­che Sym­pto­ma­tik wie die von den Frau­en im Ar­ti­kel be­schrie­be­ne: Angst, Pa­nik­at­ta­cken, Un­ru­he, Schweiß­aus­brü­che, De­pres­si­on. 2006 kam der To­tal­zu­sam­men­bruch. Seit 2007 bin ich er­werbs­un­fä­hig. Ich muss im­mer noch An­ti­de­pres­si­va neh­men.

Bizarres Persönlich­keitsbild

Nr. 23/2017 Wie Altkanzler Gerhard Schröder als Fußballaufsichtsrat neu erblüht

Zu ent­neh­men ist dem Bei­trag, was ei­gent­lich schon all­ge­mein be­kannt ist: Ger­hard Schrö­der ist kein Freund der „klei­nen Leu­te“. Er hat im­mer auf sie her­ab­ge­se­hen von den ver­schie­de­nen po­li­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Tri­bü­nen, auf Ab­stand und gut ge­schützt. Sei­ne Prä­senz war und ist im­mer ein Akt der Selbst­dar­stel­lung ei­nes Nar­ziss­ten und Macht­men­schen.

Aufklärung fürs Volk!

Nr. 23/2017 Auf der Suche nach der Kirche der Zukunft

In­ter­es­sant zu se­hen, was „Agnos­ti­ker“ so er­le­ben, wenn sie sich auf die Su­che nach Gott ma­chen: ein Sam­mel­su­ri­um wi­der­sprüch­li­cher äu­ße­rer Ein­drü­cke. Wer da­ge­gen ernst­haft den Glau­ben sucht, geht ei­nen Weg nach in­nen, wo er – wenn es gut geht – ei­nen Gott trifft, den er nicht „be­greift“, son­dern von dem er er­grif­fen wird.

Eitler Watzke

Nr. 23/2017 Wie Dortmunds Vereinschef Hans-Joachim Watzke die schwerste Phase seiner Amtszeit erlebt

Ein ganz aus­ge­zeich­ne­ter, at­mo­sphä­risch dich­ter Ar­ti­kel. Watz­ke ist da­bei, zu ei­nem Fos­sil zu wer­den, ein nicht mehr zeit­ge­mä­ßer Ma­na­ger­typ. Va­ter­fi­gur, Pa­tri­arch – nein, das ist ein Aus­lauf­mo­dell, das läuft nicht mehr. Und dass er ein be­ken­nen­der eit­ler Pfau mit dem Drang nach Po­pu­la­ri­tät ist, macht ihn nicht sym­pa­thi­scher. Er sieht sich als das Zen­trum, als der Dort­mun­der Son­nen­gott, der mit dem do­mi­nan­ten Klopp ei­nen Nicht­an­griffs­pakt schloss. Aber in Tu­chel sieht er kein ech­tes Al­pha­tier, eher ei­nen über­in­tel­lek­tu­el­len As­ke­ten, ei­nen Saft­trin­ker und Müs­li-Es­ser, kei­nen „Kerl“ wie eben Klopp oder sein Duz­freund Ger­hard Schrö­der. Ab­ge­se­hen von der Tu­chel-Ent­las­sung hat er mög­li­cher­wei­se in sei­ner BVB-Lauf­bahn kei­nen gra­vie­ren­den Feh­ler be­gan­gen, aber es ha­ben sich Ne­ga­tiv­ein­drü­cke ge­häuft, de­ren Sum­me das Bild ei­nes eher un­sym­pa­thi­schen, eit­len Ty­pen er­ge­ben.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 25/2017.